Auto tunen: Tipps & Tricks

Auto Tuning – Tunen fĂŒr die Optik: Spoiler, SchĂŒrzen, Felgen, Folie, Tattoos
es gibt schier endlos viele Möglichkeiten, sein geliebtes Auto optisch aufzuwerten und ganz nach den eigenen Vorstellungen zu stylen. Wer noch unentschieden ist, kann auch zu vorĂŒbergehender Deko fĂŒrs Auto greifen. Was alles ans Auto darf, was möglich und erlaubt ist, dazu Tipps und Infos, das gibt es hier! Bist du bereit? Los geht’s!

Inhalt

  1. Auto tunen fĂŒr eine bessere Optik – was heißt das?
  2. Auto tunen light fĂŒr Unentschlossene – Autoschmuck, Fahnen und Co.
  3. Autoschmuck und Co. nicht richtig angebracht? Diese Strafen drohen
  4. Auto tunen fĂŒr eine bessere Optik – die Zweite: Bauteile fĂŒr Deinen PKW
  5. Performance-Tuning- Hier geht’s ans Eingemachte
  6. Auto tunen und der TÜV: Wann musst Du zum TÜV?
  7. Auto tunen: Unser Fazit

Auto tunen fĂŒr eine bessere Optik – was heißt das?

Optisches Tuning, auch Auto-Styling oder Car-Styling genannt, ist ein breit gefĂ€chertes Feld, das von der einfachen Folie bis zum halben Umbau der Karosserie alles beinhalten kann. Es beschrĂ€nkt sich aber nicht nur auf den Außenbereich Deines Autos. Auch das Interieur kann aufgemöbelt werden, etwa durch

  • ein besseres Soundsystem,
  • neue Armaturen,
  • neue Sitze oder SitzbezĂŒge.

 

Gut zu wissen: Beim optischen Tunen wird zwar nicht direkt an der Leistung gearbeitet, wie etwa beim Chip-Tuning. Man kann aber durch VerĂ€nderungen an der Karosserie z. B. die Windschnittigkeit und damit durchaus die Leistung positiv beeinflussen. Ein Beispiel sind gut platzierte Heckspoiler, die fĂŒr mehr Grip und ein stabileres Fahrverhalten sorgen können; das gilt aber vor allem fĂŒr Autos im Rennsportbereich.

 

Zusammenfassend kann man sagen, Ziel des Auto-Stylings ist es, das Aussehen des Autos individuell zu verÀndern und ganz nach dem eigenen Geschmack zu gestalten.

Auto tunen – was sind die Vorteile?

Tuning am Auto ist so individuell wie die GeschmĂ€cker verschieden sind – und genauso viele Möglichkeiten der Individualisierung gibt es. Wenn es gut gemacht ist, kann Tuning gleich mehrere positive Effekte haben:

  • Besseres Handling und mehr Fahrspaß
  • Mehr Komfort
  • Fahrzeugaufwertung, vor allem beim Verkauf
  • Bessere Leistung
  • Aufgewertete Optik
  • LĂ€ngere Auto-Lebensdauer
  • Verbesserte Akustik (Vroom, Vroom, sagen wir nur!)

Dabei zielt das Tuning auf Verbesserung dieser Bereiche ab:

  • Optik
  • Karosserie
  • Fahrwerk
  • Motor
  • Innenraum

Auto tunen fĂŒr eine verbesserte Optik: Das kannst Du alles selber machen

Wie bei allen Fahrzeugreparaturen, die wir Dir in unserem Blog vorstellen, hÀngt es auch beim Tuning vom Können und der Erfahrung des Einzelnen ab. Du entscheidest, was Du selber machen möchtest. Und wenn Du unsicher bist, empfehlen wir den Gang in die Fachwerkstatt.

Die unten aufgefĂŒhrten Tuning-Arbeiten kannst Du aber mit etwas Geschick und Übung auf jeden Fall selber an Deinem Fahrzeug durchfĂŒhren:

  • Folierungen und Tattoos
  • Blenden
  • getönte Scheiben
  • Chromzierleisten
  • Bauteile optisch verĂ€ndern mit SprĂŒhlack und Folie

Vorteil hier ist, dass Du diese Arbeiten relativ kostengĂŒnstig und eigenstĂ€ndig vornehmen kannst. Mit einem kleinen Budget kannst Du eine große VerĂ€nderung bewirken.

 

Tipp: Geht’s Dir vor allem um eine Frische-Kur fĂŒr Dein Auto? Dann wirken eine grĂŒndliche Innen- und Außenreinigung bereits wahre Wunder. Gönnst Du zudem dem Interieur Deines Autos neue Fußmatten und Kofferraummatten oder -wannen, zieht schnell Neuwagen-Feeling ein!

 

Autoblenden – so erzielst Du einen ganz neuen Look fĂŒr dein KFZ

Blenden sind im einfachsten Sinne Abdeckungen. Sie können an verschiedenen Stellen Deines Autos angebracht werden und kostengĂŒnstig und unaufdringlich fĂŒr einen sportlicheren und modernen Look sorgen.

Beispiele fĂŒr solche Blenden sind:

  • Scheinwerferblenden – fĂŒr den ‚bösen Blick‘
  • Heckscheibenblenden – als UnterstĂŒtzung zur getönten Heckscheibe, und fĂŒr einen ‚tieferen Look‘
  • Radzierblenden oder Radkappen – Zur Verschönerung des Rads
  • Auspuffblenden – fĂŒr eine sportlichere Optik des Auspuffs

Je nachdem, wo die Abdeckungen verbaut sind, sind sie aus Kunststoff, Aluminium oder aus Stahl.

Tunen der anderen Art – Cleaning

Diese Art des Tuning verfolgt einen anderen Ansatz als die anderen Tuning-Arten. Denn im Gegensatz zu Blenden beispielsweise, bei denen du etwas an Dein Auto ran baust, werden hier unnötige Sachen entfernt. Dieses Cleaning sorgt fĂŒr einen modernen, puristischen und reduzierten Look.

Elemente, die hier entfernt werden, sind z. B.

  • Autologos
  • Fahrzeugbezeichnungen und SchriftzĂŒge an den Seiten und am Heck des Fahrzeugs
  • Sensorenlöcher
  • Seitenschutzleisten
  • TĂŒrgriffe
  • Heckscheibenwischer

 

Tipp: Wie bei jedem Tuning ist auch hier wichtig, Maß zu halten und nur Änderungen vorzunehmen, die sinnvoll sind. Extremes Cleaning, wie das Entfernen von Heckscheibenwischern oder TĂŒrgriffen, stören nicht nur bei der Nutzung und Sicherheit. Sie können auch illegal sein und das Erlöschen der Betriebserlaubnis zur Folge haben.

 

Scheiben tönen – so ist alles im coolen Bereich

Auch eine Art des Tunens, die nicht nur cool aussieht, sondern auch fĂŒr extra Coolness im Sommer sorgt: Getönte Scheiben. Vor allem in den warmen Monaten können sie ihren Beitrag zu angenehmeren Innenraumtemperaturen leisten. Weitere Vorteile sind:

  • Blendschutz
  • Schutz vor UVA-Strahlung
  • Splitterschutz der Scheiben durch verbesserte StabilitĂ€t
  • Erhöhter Einbruchschutz
  • Mehr PrivatsphĂ€re

Wer so ein Feature nicht ab Werk sein Eigen nennen kann, hat die Möglichkeit, nachtrÀglich die Scheiben seines PKWs tönen. Mithilfe von

  • Tönungsfolie
  • Plexiglas-Sonnenschutz

oder

  • Glascoating

kannst Du fĂŒr den nötigen abgedunkelten Durchblick sorgen. Doch nicht alles ist erlaubt!

Scheiben tönen – darauf musst Du achten

GrundsĂ€tzlich ist es in Deutschland verboten, Verdunkelungsfolien, Tönungsfolien, oder Plexiglas-Sonnenschutz da anzubringen, wo der Fahrer zu sehen sein soll. Das gilt fĂŒr

  • Frontscheibe

und

  • Fahrer- und Beifahrerscheiben – oder alle Scheiben zwischen A- und B-SĂ€ule

Hier darf keinerlei Abdunkelung angebracht werden.

Achtung: Neben Tönungsfolie darf an der Frontscheibe auch keine durchsichtige Steinschlag-Schutzfolie angebracht werden. An den vorderen Seitenfenstern hingegen darfst Du hingegen diese Schutzfolie verwenden.

Alle anderen Fenster darfst Du nach Belieben verdunkeln und tönen. Erlaubt ist hier wirklich, was gefÀllt. So kannst Du etwa mit

  • klassischer schwarzer Folie
  • grauer Folie
  • Folie mit Chromeffekt
  • Folie in der Farbe des Autolacks

Dein Vehikel verdunkeln. Du darfst hier auch Folie oder Coating bis 0 % LichtdurchlĂ€ssigkeit verwenden – oder Folien unterschiedlicher Verdunkelungsgrade an verschiedenen Fenstern.

Wichtig ist nur, dass die Folien ĂŒber eine Bauart-Genehmigung verfĂŒgen, sonst riskierst Du das Erlöschen Deiner Betriebserlaubnis.

Profi-Tipp: Wenn Du die Folien selbst anbringst, ist es wichtig, einen Mindestabstand zu den Gummidichtungen von 1 mm einzuhalten! ZusÀtzlich musst Du auf sicherheitsrelevante Elemente, wie etwa in der Heckscheibe verbaute Bremsleuchten, achten. Diese solltest Du unbedingt aussparen.

 

Achtung: Auch wenn man es sich an sehr sonnigen Tagen wĂŒnscht: Seine Scheiben maximal abzudunkeln ist wenig sinnvoll. Schließlich möchtest Du doch auch noch nachts mit Deinem Auto cruisen können.

 

SprĂŒhlack und Folie – Frischekur fĂŒr den Autolack aus der Tube

Es gibt diverse Stellen an Deinem Vehikel, denen Du mit Farbe einen frischen Anstrich verpassen kannst. Dadurch hast Du im besten Fall nicht nur Dein Auto aufgehĂŒbscht, sondern auch noch RostprĂ€vention betrieben. Denn Lacke sorgen nicht nur fĂŒr aufgefrischte Farben, sie versiegeln und schĂŒtzen obendrein. Bauteile wie die Bremssattel Deines Autos erstrahlen durch eine Schicht Bremssattellack in neuem Glanz. Zudem sorgen sie so fĂŒr eine unaufdringliche Aufwertung Deines Fahrzeugs.

Auch ein echter Hingucker sind Elemente im Crackle-Effekt. Wie Du das auch ganz leicht selber hinbekommst, erfÀhrst Du mit nur einem Klick auf den vorigen Link.

 

Autofolie fĂŒr das gesamte Fahrzeug – Go Big or Go Home

Car Wrapping heißt der optische Rundumschlag, den man seinem Auto verpassen kann. Was zu Deutsch einfach ‚Auto einwickeln‘ bedeutet, ist eine wahre Spielwiese fĂŒr Kreative und Individualisten.

Hier kannst Du Dein Auto nicht nur in neue Farbe wickeln: Professionelle HÀndler bieten auch ganze Design-Folien in FotoqualitÀt an. So kann Dein PKW in jedem erdenklichen Design erstrahlen. Hinzu kommt die Möglichkeit, unterschiedliche Finishes zu wÀhlen, wie z. B. Matt- oder Chrom-Effekt.

Wichtig ist, dass Du hier einen Profi ranlĂ€sst. Auch wenn es nicht ganz billig ist, lohnt es beim Ergebnis allemal. Und gĂŒnstiger als komplett neu zu lackieren, ist es definitiv.

Tipp: Du willst mehr zum Thema Auto folieren wissen? Dann ist dieser Artikel genau das richtige fĂŒr Dich! Klick einfach auf den Link und erhalte viele Infos, Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitungen und Profi-Tipps rund ums Folieren Deines Fahrzeugs!

Auto tunen light fĂŒr Unentschlossene – Autoschmuck, Fahnen und Co.

Du möchtest an Deinem Auto optisch etwas verÀndern, aber ein Tuning-Projekt ist Dir:

  • zu aufwendig,
  • zu permanent oder
  • zu teuer?

Oder Du möchtest ein besonderes Ereignis feiern, und auch Dein Auto dafĂŒr fein rausputzen? FĂŒr besondere AnlĂ€sse, zur Hochzeit, bei Weltmeisterschaften oder einfach so? DafĂŒr gibt es viele Arten von Autoschmuck, bei dem Du Dich kreativ austoben kannst:

  • Blumen und Schleifen
  • Fahnen, Wimpel und Flaggen
  • RĂŒckspiegelcover
  • LenkradhĂŒllen und Gurtmanschetten
  • KĂŒhlergrilldekoration

Um nur einige zu nennen. Einige davon kannst Du dauerhaft am Auto belassen, andere werden hĂ€ufig fĂŒr besondere Events und Feiern genutzt. Bei all der KreativitĂ€t darfst Du jedoch nie Deine Sicherheit und die anderer vergessen. Hier informieren wir Dich darĂŒber, was erlaubt ist – und was nicht!

 

 

Autoschmuck – das ist erlaubt

  • Empfindlicher Autoschmuck, wie etwa Blumen oder Gestecke fĂŒr Hochzeiten u. Ä., ist erlaubt:
    • Solange er nicht die Sicht einschrĂ€nkt
    • und nur bei kurzen Fahrten verwendet wird.
    • Der Schmuck darf weder Scheinwerfer, Blinker noch Kennzeichen abdecken.
  • FĂ€hnchen bei der Fensterscheibe eingeklemmt, sind recht gĂŒnstige Einwegartikel aus wenig stabilem Material.
    • Daher sind sie nur fĂŒr kurze Strecken und Stadtverkehr geeignet.
    • FĂŒr lĂ€ngere Strecken oder auf der Autobahn solltest du die FĂ€hnchen vorher abnehmen.
    • GefĂ€hrdest Du Dich oder andere Verkehrsteilnehmer, z. B. durch eine abgebrochene oder falsch befestigte Flagge, haftest Du als Fahrer.
  • Große Flaggen an Stangen am PKW zu befestigen ist verboten!
  • Fahnen, die ĂŒber Fenster gespannt sind, sind nicht erlaubt, wenn sie
    • die Sicht des Fahrers einschrĂ€nken,
    • zwischen A- und B-SĂ€ule oder an der Frontscheibe befestigt sind,
    • die Sicht nach hinten behindern.
    • Einzig Fenster nach der B-SĂ€ule und vor der Heckscheibe dĂŒrfen mit Flaggen verkleidet werden.
Achtung: Klemmst Du eine Fahne in die Scheibe, erleichterst Du Langfingern den Zugang zum Fahrzeug. Durch die Halterung der Fahne entsteht ein Spalt zwischen Fenster und Karosserie. Sollte es hier zu einem Einbruch kommen, kann die Versicherung Probleme machen.
  • Das Anbringen von Leuchtmitteln, die nicht Teil der Beleuchtungsanlage sind, ist verboten.
    • LED-Streifen, blinkende Accessoires etc. können den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer irritieren.
  • Spiegelsocken sind erlaubt.
    • Achte aber darauf, dass keine Blinker oder Sensoren verdeckt werden.
  • Autosticker, Tattoos und Aufkleber sind erlaubt.
    • Vorausgesetzt, sie zeigen nichts, dass gegen die guten Sitten verstĂ¶ĂŸt oder verbotenes Bildmaterial beinhaltet.

Autoschmuck und Co. nicht richtig angebracht? Diese Strafen drohen

Welche Bußgelder und Strafen sind fĂ€llig, wenn die Autodekoration nicht vorschriftsmĂ€ĂŸig angebracht wurde? Das erfĂ€hrst Du in der Übersicht:

Auto tunen fĂŒr eine bessere Optik – die Zweite: Bauteile fĂŒr Deinen PKW

Diese Art des Tuning ist bereits etwas aufwendiger, erzielt aber auch die grĂ¶ĂŸere Wirkung. Hier braucht es schon etwas mehr Erfahrung und Geschick, um die Projekte umsetzen zu können.

Mit An- und Einbauteilen wie

kannst Du vor allem die Optik und den Auftritt Deines Autos aufpeppen.

Schon etwas aufwendiger, aber immer noch im Bereich des Auto-Stylings sind Arbeiten wie

Wir sagen hier ‚vor allem Optik‘, weil zwar die Windschnittigkeit und der Grip bei diesen Umbauten positiv beeinflusst werden. Diese Leistungsunterschiede sind durch die verbesserte Aerodynamik aber bei normalen im Straßenverkehr zugelassenen Autos so gering sind, dass sie kaum ins Gewicht fallen.

Was vor allem verÀndert wird, ist das Auftreten Deines Autos. Es wirkt bulliger, schnittiger und sportlicher.

Performance-Tuning- Hier geht’s ans Eingemachte

Wenn Du eine echte Änderung bei den PferdestĂ€rken sehen willst, dann kommst Du an Chip-, Motor und Fahrwerkstuning nicht vorbei. Hier wird das Herz deines Autos, der Motor, und weitere an der Leistung maßgeblich beteiligte Bauteile umgebaut oder modifiziert um das Maximum aus deinem PKW heraus zu kitzeln.

Gut zu wissen:

  • Bei Chiptuning gibt’s keine Umbauten am PKW. Hier erreicht man die Leistungssteigerung durch Anpassung der Motorsteuerung. Die regelt z. B. die Kraftstoffeinspritzung und den Ladedruck.
  • Andere Tuning-Maßnahmen am Chassis, dem Motor oder Fahrwerk sind schon etwas fĂŒr Fortgeschrittene und erfordern teils große Umbauten, z.B.:
    • Modifizierte EndschalldĂ€mpfer
      • Hier sorgt optimierter bzw. reduzierter Abgasgegendruck fĂŒr bessere Leistung
    • Gewindefahrwerke
      • Wahlweise an der Vorder- oder Hinterachse, fĂŒr variabel einstellbare Tieferlegung
    • VerstĂ€rkte Koppelstangen – fĂŒr erhöhte StabilitĂ€t und Belastbarkeit.
    • Einbau eines FĂ€cherkrĂŒmmers – Hier sorgt die verĂ€nderte AbsaugrohrlĂ€nge fĂŒr eine optimierte Abgasabsaugung.
    • Domstreben – sie sind vor allem wichtig, wenn Du hĂ€rtere Federn eingebaut hast. Sie sorgen fĂŒr eine stabilisierte Fahrzeuggeometrie.

 

Richtig Auto tunen – und zwar von Anfang an

Profi-Tipp: Bei allen Tuning-Arbeiten, die Du an Deinem Auto vornimmst – egal, ob optisches Tuning, Anbauten an die Karosserie, Motortuning, oder Arbeiten am Fahrwerk, ist das Wichtigste, dass die Basis stimmt.

 

Das heißt, dass das Auto im bestmöglichen Zustand sein sollte, bevor Du Dein individuelles Tuning-Projekt startest.

  • FĂŒr Arbeiten am Lack, wie etwa SprĂŒhfolie, Folieren etc. sollte der Lack darunter rostfrei und top gepflegt sein.
    • Ideal ist es, wenn Du den Lack vorher polierst. So hast Du lange Freude an der neuen Optik Deines Fahrzeugs und musst Dir keine Sorgen machen, dass unter der schönen Fassade Rost sein Unwesen treibt.
    • Elemente wie z. B. Bremssattel und Co. sollten ebenfalls von Rost befreit und in gutem Zustand sein, bevor Du ihnen einen neuen Anstrich verpasst.
  • Vor Arbeiten im Innenraum, wie dem Einbau von neuen Armaturen-Elementen, Folierungen o. Ä. sollte auch dieser grĂŒndlich gereinigt werden.
    • Sitze, die einen neuen Bezug erhalten, sollten sauber und fleckenfrei sein, bevor sie unter dem neuen Bezug verschwinden
    • Das gesamte Cockpit sollte staubfrei und fleckenfrei sein.
  • Vor allen Tuning-Arbeiten am Fahrwerk, solltest Du sicherstellen, dass
    • alles frei von Rost und mechanischen SchĂ€den ist und
    • der Fahrzeugtyp fĂŒr Dein Tuning-Projekt geeignet Z. B. können nicht alle Fahrzeuge richtig tief gelegt werden. Bei manchen Herstellern verhindert schon der Verbau der Antriebswelle an der Vorderachse eine extreme Tieferlegung.

Auto tunen und der TÜV: Wann musst Du zum TÜV?

Damit Dein Tuning-Projekt als erfolgreich abgeschlossen gelten kann, fehlt nur noch eins: Du musst sicherstellen, dass alles ordentlich eingetragen ist und Du Deine Betriebserlaubnis behĂ€ltst. Denn was nĂŒtzt die best-getunte Karre, wenn Du damit nicht mehr auf die Straße darfst?

Was Du brauchst, damit Du beruhigt fahren kannst, hÀngt ganz von der Modifikation ab, die Du an Deinem Fahrzeug hast machen lassen.

  • Ohne Eintragung in die Fahrzeugpapiere:
    • Unkomplizierte Tuning-Teile, wie z. B. Blinker, Sportauspuffanlagen o. Ä. mĂŒssen mit einer ABE oder E-Nummer geliefert werden.
    • Pack sie am besten zu Deinen Fahrzeugpapieren und hab sie stets griffbereit.
  • Mit Eintragung in die Fahrzeugpapiere:
    • Fahrzeugteile, die mit einem Teilegutachten geliefert werden, mĂŒssen nach Einbau so schnell wie möglich vom TÜV eine Abnahme erhalten.
    • Bauteile mit einer ABG: Liegt eine Allgemeine Betriebsgenehmigung fĂŒr das Tuning-Teil vor, musst Du auch da zum TÜV. Wie bei der Abnahme mit Teilegutachten wird hier geprĂŒft, ob das neue Teil passt und auch richtig verbaut wurde. Einzig die Vorlagen, zu welchem Fahrzeugtyp das Bauteil passt, sind hier noch ein wenig strenger.
Achtung: Bis die Eintragung erfolgt ist, erlischt Deine Betriebserlaubnis!

 

Profi-Tipp: Geh fĂŒr Teile mit Teilegutachten am besten zur Werkstatt Deines Vertrauens, um dort die FahrzeugĂ€nderungen zu dokumentieren.

 

Auto tunen: Unser Fazit

Auto Tuning spaltet die GemĂŒter, doch am Ende bist Du es, der sein Auto lieben soll. Solange Du an Deine und die Sicherheit anderer denkst, Dich an gesetzliche Vorgaben hĂ€ltst und alles sauber eintragen lĂ€sst, steht dem individuellen Fahrerlebnis nichts im Weg. Denn Auto Tunen sollte vor allem bedeuten: KreativitĂ€t, Spaß, ein schönes Hobby und die Begegnung mit anderen Tunern. Und wer weiß? Vielleicht sogar ein Beruf.

Und wie sieht es bei Dir aus? Magst Du Tunen und individualisiertes Aussehen beim Auto? Hast Du schon mal etwas an Deinem Auto getunt? Was sind Deine Erfahrungen? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!

 

Maximilian von ATP

 



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