14 Feb 2022 Autowissen
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Das Auto lieben – Das steckt dahinter

Wer sagt, dass man den Valentinstag unbedingt seiner Partnerin oder seinem Partner widmen muss? Was ist mit der Liebe zum Auto? Dein Auto zu lieben ist nichts Verwerfliches und in gewisser Weise sogar normal. Was wohl dahintersteckt? Das erfährst Du von uns! Bist Du bereit? Dann starten wir gleich durch!

Das Auto lieben – ein Leben lang

Du liebst Dein Auto und es spielt eine äußerst wichtige Rolle in Deinem Leben? Damit bist Du nicht allein! Ein Auto begleitet uns meistens durch das ganze Leben. Klar, es ist nicht immer derselbe Wagen und dennoch lässt sich einfach erklären, warum Du Dein Auto liebst:

  • Angefangen beim Familienauto, mit dem Du aufgewachsen bist, startet das Leben meist schon mit einem Auto.
  • Einen ganz besonders hohen Stellenwert hat aber immer ein ganz bestimmtes Fahrzeug – das erste eigene Auto:
    • Dass Du zu diesem Auto eine ganz besondere Beziehung hast, wundert niemanden.
    • Geht es nicht jedem von uns so?
  • Gestärkt wird diese Bindung dann oftmals noch später am wahrscheinlich glücklichsten Tag Deines Lebens – der Hochzeit.
    • Auch hier siehst Du wieder, wie wichtig das Auto ist: Sogar am eigenen Hochzeitstag spielt es eine große Rolle.
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Auto-Liebe – ist der Pkw unverzichtbar?

Für viele ist das Auto nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern sogar ein unverzichtbares Eigentum – wie auch eine Umfrage zeigt: (Quelle: VDA-Broschüre, S. 11)

  • Insgesamt 61 % geben an, dass sie nicht auf das Auto verzichten können.
  • 22 % der Befragten sagten, dass ein Auto nur schwer entbehrlich sei.
  • Nur 7 % können problemlos auf ihr Auto verzichten.

Dabei gibt es auch große Unterschiede in den verschiedenen Altersklassen:

  • 47 % der 16–29-Jährigen können nicht ohne Auto auskommen.
  • Für 66 % der 30–40-Jährigen und 67 % der 45–59-Jährigen ist das Fahrzeug unverzichtbar.
  • Vor allem die jüngere Generation im Alter von 16 bis 29 Jahren kann mit einem Anteil von 22 % problemlos das Auto entbehren.

Du könntest jetzt zwar meinen, dass das nichts mit dem emotionalen Wert des Autos zu tun hat, sondern nur mit dem Nutzen – aber ganz so ist es nicht. Inzwischen befasst sich sogar die Wissenschaft damit und erkundet den psychologischen Hintergrund der Auto-Liebe. Du willst mehr über das Thema wissen? Dann lies einfach weiter!

Auto-Liebe aus psychologischer Sicht

Ist es wirklich Auto-Liebe oder steckt vielleicht doch etwas anderes dahinter? Natürlich ist die Antwort auf diese Frage immer personenabhängig, aber auch die Wissenschaft sagt: Die Beziehung zwischen Mensch und Automobil ist eine ganz besondere – und das nicht nur bei Hobbyschraubern oder Autoteile-Profis. Deswegen haben sich Forscher zur Aufgabe gemacht, genauer zu erfahren, woher die Liebe zum Auto kommt. Folgendes Ergebnis kam bei den Studien heraus:

  • Menschen sehen in unbelebten Objekten oft Gesichter, auch wenn dort eigentlich keine zu sehen sind – dieses Phänomen heißt Pareidolie.
    • Bei Autos sehen die Scheinwerfer aus wie die Augen und der Kühlergrill oft wie der Mund.
    • Die Seitenspiegel erinnern oftmals an Ohren.
Auch interessant: Je nachdem wie die Scheinwerfer und die Front eines Autos geformt sind, ergibt sich auch ein anderer „Gesichtsausdruck“. Ob Xenon oder LED: Runde Scheinwerfer wirken freundlicher als flache, schmale Lichter – diese wirken eher aggressiv. Achte doch beim Auto leasen oder kaufen mal darauf, welches Fahrzeug-Gesicht Dir am sympathischsten ist!
  • Während einer Studie wurden den Teilnehmern Bilder verschiedener Autos gezeigt und dabei die Hirnaktivität gemessen.
    • Erstaunlicherweise war zu sehen, dass beim Ansehen der verschiedenen Fahrzeuge vor allem das Belohnungszentrum des Gehirns aktiv wurde.
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Klischees zufolge sind Männer ja eher die Auto-Liebhaber – aber ist das wirklich so? Auch damit hat sich die Forschung befasst. Welches Ergebnis dabei rausgekommen ist – das erfährst Du im nächsten Abschnitt! Bereit? Dann machen wir direkt weiter!

Stehen Frauen auf Autos?

Kurz und knackig: Ja, auch Frauen stehen auf Autos. Die Teilnehmer der Studien waren nicht nur männlichen Geschlechts – Frauen haben ebenfalls teilgenommen. Das Ergebnis? Frauen lieben ihr Auto nicht weniger als Männer es tun.

  • Der Anteil der Menschen, die ihr Auto wirklich nur als Gebrauchsgegenstand erachten, ist bei beiden Geschlechtern nur mäßig vertreten.
  • Männer und Frauen lieben also ihre Autos in gleichem Maße – trotzdem gibt es bei den verspürten Emotionen Unterschiede.
    • Männer sehen ihr Fahrzeug vorwiegend als Statussymbol.
    • Frauen assoziieren das Auto eher mit einem Freiheitsempfinden.
Übrigens: Von Retro-Fans, die einen Oldtimer besitzen, kannst Du lernen, wie sehr man ein Auto lieben kann. Wenn Du solch ein Vintage-Auto hast, weißt Du genau, wie viel Zuneigung ein Oldtimer benötigt: Die richtige Pflege und einige Autoreparaturen sind ein absolutes Muss, um einen möglichst langen Fahrspaß zu gewährleisten.
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Tipp: Du bist zwar ein Oldtimer-Fan, aber hast selbst noch keinen? Den Vintage-Look kannst Du Dir derweilen mit einem Crackle-Effekt auch selbst zaubern! Das ist zwar leider noch nicht ganz dasselbe, aber immerhin schon mal ein Schritt in die richtige Richtung – und definitiv ein Blickfang!

Du liebst Dein Auto? Dann solltest Du diese Auto-Liebe auch bekunden! Das muss natürlich nicht unbedingt offensichtlich sein: Deinem Auto zuliebe solltest Du aber wenigstens auf die richtige Pflege achten. Tipps und Tricks dazu liefern wir Dir direkt! Bereit? Weiter geht’s!

Aus Liebe zum Auto: Pflege & Co.

Um Deine Auto-Liebe zu zeigen, musst Du Dir nicht unbedingt ein Tattoo stechen lassen oder dies täglich in den sozialen Medien verkünden. Es reicht auch schon ein wenig Pflege:

  • Du kannst Dein Auto polieren und es in neuem Glanz erscheinen lassen – wenn das nicht zeigt, dass Du Dein Auto liebst…
  • Generell ist die Fahrzeugaufbereitung ein guter Weg, um Deine Auto-Liebe zu offenbaren.
  • Die regelmäßige Inspektion ist nicht nur wichtig, um die Fahrtüchtigkeit Deines geliebten Autos zu gewährleisten.
    • Damit kannst Du auch zeigen, wie wichtig Dir Dein Fahrzeug ist.
  • Vergiss nicht, des Öfteren die TÜV-Plakette zu lesen, damit Du auch weiterhin die Hauptuntersuchung bestehst und mehr Zeit mit Deinem Liebling verbringen kannst.
  • Für einen Tapetenwechsel, musst Du Dein Fahrzeug auch nicht unbedingt mit Wertminderung verkaufen, sondern kannst ganz einfach auch Dein Auto folieren.
  • Du liebst Dein Auto zwar, aber Dir fehlt noch das gewisse Etwas?
    • In diesem Fall kannst Du das Auto tunen und so noch etwas mehr draus machen!

Wie Du siehst, hat das Wellness-Programm für Deinen Liebling viele Facetten – was Du davon aus Liebe zum Auto erledigen möchtest, liegt ganz allein bei Dir!

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Auch interessant: Viele Auto-Liebhaber geben ihrem Fahrzeug sogar einen Namen, um die Auto-Liebe auch nach außen hin zu zeigen.

So, nun sind wir aber neugierig: Bekennst Du Dich offen zur Auto-Liebe oder hältst Du Dich damit eher bedeckt? Welches Pflege-Programm steht bei Dir regelmäßig auf der To-Do-Liste? Und zu guter Letzt: Welchen Namen hast Du Deinem Liebling gegeben? Erzähle es uns doch gerne in den Kommentaren!

Alex von ATP

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