10 Jan 2017 Autowissen
Auf dem Bild sieht man, wie eine defekte Autobatterie überbrückt wird.

Defekte Autobatterie: So testest Du die Batterie selbst!

Der Winter ist der natürliche Feind Deiner Autobatterie: Kälte und Feuchtigkeit setzen dem Energiespeicher ganz schön zu. Hinzu kommt die Heizung, die in den Wintermonaten meist auf Vollgas läuft – bei vielen ist auch noch die Sitzheizung an. Außerdem sind die Tage kürzer, es ist länger dunkel – also bist Du häufiger mit Licht unterwegs. Da wird der Energiespeicher stark beansprucht. Insbesondere ältere Batterien können dem nicht mehr standhalten und gehen kaputt. Was die Anzeichen für eine defekte Autobatterie sind und wie Du letztere selbst testen kannst – das erfährst Du hier! Bist Du bereit? Let’s go!

Anzeichen für eine defekte Autobatterie

Man muss kein Profi sein, um eine schwächelnde Batterie rechtzeitig zu erkennen. Ist die Batterie defekt, macht es sich schnell bemerkbar. Denn hierfür gibt es einige eindeutige Anzeichen: Funktioniert der Energiespeicher nicht mehr so, wie er sollte, treten während der Fahrt typische Symptome auf. Welche das sind? Ganz einfach:

  • Der Motor springt beim Anlassen nicht sofort an, sondern dreht etwas länger.
  • Nach dem Kaltstart haben das Autoradio und andere elektrische Verbraucher einige Aussetzer.

Das sind alles typische Anzeichen für eine schwächelnde Batterie. Nach ein paar Minuten Fahrt verschwinden die Probleme meist, da die Batterie wieder auflädt. Wenn Du jetzt aber denkst, es sei nun alles wieder in Ordnung, müssen wir Dich leider enttäuschen: Wenn Du nichts dagegen unternimmst, werden die Probleme von Tag zu Tag schwerwiegender. Daher solltest Du am besten zeitnah die Autobatterie testen.

Autobatterie testen: So geht’s!

Den Zustand der Batterie zu prüfen – das ist gar nicht so schwer, wie Du vielleicht denkst. Was Du hierfür tun musst? Nicht viel:

Einfacher Batterietest

Wenn Du wenig Zeit hast und schnell den Zustand Deiner Autobatterie testen möchtest, haben wir einen sehr einfachen Trick für Dich:

  • Parke Dein Auto im Dunkel vor einer Wand.
  • Anschließend schaltest Du das Abblendlicht ein und machst den Motor aus.
  • Jetzt ist Beobachten angesagt!
    • Schwindet das Licht nach kurzer Zeit? Dann ist die Batterie zu schwach!

Genauer Batterietest

Möchtest Du es genauer wissen, musst Du Dir ein Multimeter besorgen. Damit kannst Du die Spannung der Batterie selbst messen.

Profi-Tipp: Führe den Test nicht direkt nach der Fahrt durch, sondern lass das Auto vorab einige Stunden stillstehen.

Wie der Batterie-Test funktioniert? Ganz einfach:

  • Verbinde das rote Kabel des Multimeters mit dem Pluspol Deiner Autobatterie.
  • Das schwarze Kabel kommt an den Minuspol.
  • Die Spannung sollte bestenfalls zwischen 12,4 und 12,7 Volt betragen.
  • Liegt sie unter 12 V, kann ein Batterie-Defekt vorliegen.
    • In dem Fall musst Du zunächst die Batterie vollständig aufladen (am besten über Nacht) und anschließend erneut die Batterie testen.
    • Hierfür solltest Du einen geeigneten Batterie-Tester verwenden.
    • Lautet das Urteil des Batterie-Testers „Batterie defekt“, wirst Du dem Batterie-Wechsel nicht mehr ausweichen können.
Noch ein Tipp: Sollten die Probleme selbst nach dem Aufladen der Batterie immer wieder auftreten, solltest Du Dir eine neue Starterbatterie kaufen.

Und wie ist es mit Dir? Hast Du häufiger Probleme mit der Batterie? Testest Du sie regelmäßig? Wir sind gespannt auf Deinen Kommentar!

Chris von ATP

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