Autofahren 2020 – das ändert sich für dich

Neues Jahr, neues Glück….und neue Gesetze. Was ändert sich für dich als Autofahrer? Gibt es etwas zu beachten? Hier erfährst du alles, was sich für dich und deinen fahrbaren Untersatz im neuen Jahr ändert.

Hier eine kleine Übersicht der Themen, die wir für dich recherchiert haben:  Lenkrad Paragraph

Bußgeld – es wird teurer

Wenig überraschend dürfte die Information sein, dass 2020 einiges teurer wird. Unter anderem auch Bußgelder. Insbesondere Falschparker, die Geh- und Radwege zuparken, und Autofahrer, die die Rettungsgasse blockieren, befahren, oder gar nicht erst bilden, sollen stärker zur Kasse gebeten werden.

Der neue Entwurf des Bußgeldkatalogs sieht vor, dass Falschparker auf Geh- und Radwegen mit bis zu 100 Euro sanktioniert werden. Ein deutlicher Anstieg zu den bisher 15 – 35 Euro.

Neu ist das Bußgeld, das für Parken auf einem E-Auto-Stellplatz mit einem normalen Auto fällig wird: 55 Euro. Da lohnt es sich doch, nochmal eine Runde um den Block zu fahren, und einen anderen Parkplatz zu suchen. Stau auf Autobahn

Es ist zudem geplant, Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden, stärker zur Kasse zu bitten. Laut StVO Novelle, bei der die Höhe der Bußgelder beschlossen wurde, müssen Fahrer, die keine Rettungsgasse bilden, mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Und das ist zusätzlich zu den 200 Euro Bußgeld, die für sowas fällig werden.

Noch teurer wird es, wenn du die Rettungsgasse unrechtmäßig nutzt weil „ich will ja nur zur nächsten Ausfahrt raus/ auf den Rastplatz/ füge faule Ausrede hier ein“. Das geht gar nicht, und wird mit 240 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg geahndet.

Wir bei ATP finden, Rettungsgasse bilden und offen halten ist ein absolutes Muss und eine Ehrensache für jeden guten Autofahrer. Hier findest du eine ausführliche Anleitung, wie du die Rettungsgasse richtig bildest.

Automatikfahrer an die Kupplung!

Man mag vom Automatikfahren halten, was man will, aber seine Beliebtheit steigt. Waren es 2010 noch unter 30% der neu zugelassenen Wagen, ist inzwischen fast jeder zweite Neuwagen mit Automatikgetriebe ausgestattet. Dementsprechend steigt auch die Zahl derer, die an Fahrschulen einen Automatikführerschein machen. Und genau diese Führerschein-Inhaber sollen nach Plänen des Verkehrsministers ab 2020 leichter Schaltwagen fahren dürfen. War vorher noch ein ganzer Führerscheinkurs nötig, soll es ab nächstem Jahr mit einigen Fahrstunden und einer Eignungsprüfung durch einen Fahrlehrer getan sein, damit Automatik-Führerschein-Inhaber dann Schaltwagen fahren dürfen.

Motorradfahren mit B-Führerschein und Mopeds ab 15

Wolltest du immer Motorradfahren, aber deine Mama hat dich nicht gelassen?

Wenn du über 25 bist, und schön fünf Jahre oder länger deinen Führerschein der Klasse B hast, dann könnte 2020 dein Jahr werden. Das Bundesverkehrsministerium plant, dass ab nächstem Jahr Fahrer, die obige Kriterien erfüllen, nach Besuch einer Theoriestunde und sechs praktischen Fahrstunden leichte Motorräder der 125er Klasse fahren dürfen. Aber vergiss den Helm und die Schutzkleidung nicht!

Und da wir hier gerade vom zweirädrigen Fahruntersatz reden, den Mopedführerschein dürfen künftig auch schon 15-jährige machen. Dieses Gesetz hat der Bundestag im Oktober 2019 beschlossen. Allerdings bleibt es jedem Bundesland selbst überlassen, ob es diese Regelung umsetzt. Informier dich deswegen besser, bevor du auf deinen Möff aufspringst.

KFZ-Versicherung – in welcher Klasse bist du?

Die Höhe der KFZ-Versicherung ergibt sich seit langem aus verschiedenen Faktoren. Wie lange fährst du schon? Wie lange davon unfallfrei? Es gibt viele Kriterien, unter anderem auch, welchem Typ dein Auto angehört. Hier geht es nicht nur um PS und Hubraum, sondern auch, wie oft ein Auto deiner Art in Unfälle verwickelt ist, oder gestohlen wird. Je höher die Typ-Klasse, desto höher die Versicherungsbeiträge.

2020 sind rund 11 Millionen Autofahrer von einer Veränderung ihrer KFZ-Typklasse betroffen. Knapp 5 Millionen müssen weniger bezahlen, da ihr Auto in der Typklasse abgestiegen ist, wohingegen die Mehrheit von rund 6 Millionen mehr bezahlen müssen. Hier bringt leider auch ein Versicherungswechsel nichts, da alle Versicherungen auf dieselbe Schadensstatistik zurückgreifen.

Es lohnt sich also beim Kauf eines neues Autos, ob neu oder gebraucht, auf die Typklasse zu achten.
Viele dieser Regelungen, und noch mehr, kommen 2020 auf dich zu. Aber bei all den Irrungen und Wirrungen ist eines sicher: Auch 2020 wird dir ATP mit großem Ersatz- und Verschleißteilsortiment zum kleinen Preis zur Seite stehen. Und vergiss nicht, dein Auto winterfest zu machen.

Wir wünschen dir schon jetzt einen guten Start ins neue Jahr 2020!

Dein ATP-Team



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